Präimplantationsdiagnostik (PID)

20.05.2009

Die Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz lehnt die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Diese Position hat sie in ihrer Stellungnahme zu einem Gesetzesvorschlag des Bundesrates deutlich gemacht. Das Gesetzesprojekt ist ein unmöglicher Versuch der Quadratur des Kreises. Einerseits soll die in der Bundesverfassung verankerte Würde des Menschen geschützt werden, andererseits wird genau diese durch das mit der Präimplantationsdiagnostik herbeigeführte ethisch unzulässige Werturteil über „gesunde“ und „kranke“ Embryonen schwer missachtet.

SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 05.10.2011

Schweizer Bischofskonferenz: Keine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik

Die Schweizer Bischofskonferenz lehnt die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Diese Position hat sie in ihrer Stellungnahme zur vorgeschlagenen Änderung der Bundesverfassung und des Fortpflanzungsmedizingesetzes an den Bundesrat deutlich gemacht. Das Verfahren der Präimplantationsdiagnostik, welches das Eliminieren von „kranken“ Embryonen zum Ziel hat, ist nicht mit der in der Bundesverfassung verankerten Würde des Menschen vereinbar. –Präimplantationsdiagnostik meint genetische Untersuchungen, mit denen entschieden wird, ob ein durch Befruchtung im Reagenzglas erzeugter Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt wird oder nicht.