Kard. Georges Cottier

Cottier Kard. Georges

Emeritierter Theologe des Päpstlichen Hauses

Georges Marie Martin Cottier, am 25. April 1922 in Céligny GE geboren, trat 1945 in den Predigerorden (Dominikaner) ein. Nach Studien in Freiburg i. Ü. und Rom übernahm er an der Universität Genf den Lehrstuhl für zeitgenössische Philosophie. Gleichzeitig leitete er in Genf das "Centre dominicain" und war Mitglied der päpstlichen Internationalen Theologen-Kommission und Konsultor des Päpstlichen Rates für die Nichtglaubenden. Im März 1989 wurde er Generalsekretär der Internationalen Theologen-Kommission, dann im Dezember 1989 Theologe des Päpstlichen Hauses, ein Amt, das er bis 2005 ausübte. Bevor er Theologe des Päpstlichen Hauses wurde, gab er die Zeitschrift "Nova et Vetera" heraus und verfasste zahlreiche Schriften über die Philosophie im 19. Jahrhundert.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 7. Oktober 2003  zum Titular-Erzbischof von Tullia und kreierte und verkündete ihn am 21. Oktober 2003 als Kardinal. Er ist Diakon der Kirche Ss. Domenico e Sisto.

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